Schönberger Freundeskreis Sieraków e.V.
SchönbergerFreundeskreis Sieraków e.V.

Aktuelles

Sommer-Fußballturnier SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg

Auf Initiative unseres Fördervereins nimmt erstmalig eine Mannschaft aus der polnischen Partnerstadt am diesjährigen Fußballturnier der Spielgemeinschaft Wentorf-Sandesneben/Schönberg am

8. und 9. Juli in Schönberg teil. Die Mannschaft ist in der Schönberger Sporthalle untergebracht und wird dort von Mitgliedern des Fördervereins betreut.

Aktuelle Pressemitteilung

Trittauer Markt - 19.07.2017
Hahnheider Landbote - 19.07.2017
Trittauer Markt - 22.02.2017

Deutsch-Polnische Jugendfreizeit 2017

Steffen Möller zu Gast auf dem Kornboden

Foto: steffen.pl

Wem der Name Steffen Möller nichts sagt, hier einige kurze Infos: Der 1969 geborene Steffen Möller wuchs in Wuppertal auf und studierte in Berlin Theologie und Philosophie. Er ging für einen Polnisch-Sprachkurs nach Krakau und zog 1994 dauerhaft nach Polen. Dort wurde er zunächst Deutschlehrer und gewann 2002 den zweiten Platz beim Krakauer nationalen Kabarettwettbewerb. Von 2002 bis 2007 spielte er in einer beliebten polnischen Fernsehserie mit, moderierte 2005 die erste Staffel der polnischen Ausgabe von ‚Wetten, dass …?‘ und war ständiger Gast der polnischen Fernsehshow ‚Europa lässt sich mögen‘. 2008 erschien sein erstes Buch ‚Viva Polonia – Als deutscher Gastarbeiter in Polen‘, das ein Jahr lang in der Spiegel-Bestsellerliste geführt wurde und sich mehr als 300.000 Mal verkaufte. 2012 erschien sein zweites Buch mit dem Titel ‚Expedition zu den Polen‘ und aktuell ‚Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene‘. Daneben ist Steffen Möller mit verschiedenen Bühnenshows deutschlandweit unterwegs, um uns Deutschen Polen etwas näher zu bringen. Es ist uns gelungen, Steffen Möller mit seiner aktuellen Bühnenshow für einen Auftritt auf dem Kornboden in Schönberg zu gewinnen, die am 22. September 2017 um 20:00 Uhr stattfinden wird.

 

Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich! Sie können Ihre Bestellung telefonisch (04534 / 8965) oder per Mail aufgeben.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Steffen Möller.

Das neue Vereins-Journal ist da ...

Erstes Deutsch-polnisches Schulbuch

Weihnachtsmarkt 2016

Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen Besucherinnen und Besuchern des Schönberger Weihnachtsmarktes, die mit Ihrem Einkauf an unserem neu gestalteten Weihnachtsstand einen Beitrag zu unserer nächsten Deutsch-Polnischen-Jugendfreizeit im Sommer 2017 auf dem Kornbodengelände in Schönberg geleistet haben.

Deutsch-Polnische Kommunalpartnerschaftskonferenz

Außenminister Steinmeier bei seiner Begrüßungsrede; Photo: Koehler/phototek.net

Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag wird 25 – als Höhepunkt des Jubiläumsjahres wurde die bilaterale Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene am Mittwoch (16.11) mit einer deutsch-polnischen Konferenz im Auswärtigen Amt gewürdigt. Am Abend fand auf Einladung von Außenminister Steinmeier ein Empfang zu Ehren der polnisch-stämmigen Menschen in Deutschland statt.

 

Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags

25 Jahre gute Nachbarschaft – in den vergangenen elf Monaten haben anlässlich dieses Jubiläums hunderte von Veranstaltungen in Deutschland und Polen stattgefunden. Viele Menschen kennen „die Narben der deutsch-polnischen Geschichte noch aus der eigenen Lebensgeschichte“, sagte Außenminister Steinmeier in seiner Begrüßungsrede. Die heutige Vertrautheit der Beziehungen komme nicht von ungefähr: „Es ist die Frucht einer Annäherung zwischen unseren beiden Ländern, über Jahrzehnte hinweg, getragen von vielen zwischenmenschlichen Initiativen und Kontakten.“

 

Dennoch: die guten Beziehungen seien kein Automatismus, so Staatsminister Roth bei der Eröffnung der Konferenz. Im Gegenteil, sie müssen Tag für Tag gepflegt und beschützt werden, denn gerade in letzter Zeit habe es im guten bilateralen Verhältnis auch „den einen oder anderen schrillen Zwischenton gegeben.“

 

Mehr als 500 deutsch-polnische Kommunalpartnerschaften

Umso wichtiger sei  die Arbeit derjenigen, die am Mittwoch zu Gast im Auswärtigen Amt waren: die rund 500 Vertreterinnen und Vertreter deutsch-polnischer Kommunalpartnerschaften. Ob Jugendaustausch, gemeinsame Kulturprojekte oder wirtschaftliche Zusammenarbeit – die deutsch-polnischen Beziehungen auf kommunaler Ebene sind eng und verflochten, Landkreise, Städte und Gemeinden arbeiten eng zusammen.

 

Auf diese Weise habe sich ein starkes menschliches Fundament entwickelt, so Steinmeier, das Grundlage für die politische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen sei. Die enge kommunale Zusammenarbeit habe sogar den Wandel in der politischen Wahrnehmung herbeigeführt, sagte Staatsminister Roth. Als Beispiel nennt er die friedliche Revolution von 1989, die in Danzig ihren Anfang nahm, von der Protestbewegung in Leipzig aufgegriffen wurde und schließlich den Grundstein legte für die deutsche Einheit und das Zusammenwachsen Europas.

 

Bundesregierung fördert deutsch-polnische Beziehungen

Schwerpunkte der Konferenz waren bilaterale Ausbildungskonzepte, die Förderung von Sprachkompetenz und die Themen Migration und Integration – in unterschiedlichen Panels und Workshops tauschten sich die Teilnehmenden zu diesen Themen aus.

 

Die Bundesregierung unterstützt den weiteren Ausbau der deutsch-polnischen Beziehungen. So solle zum Beispiel der Polnischunterricht an Schulen erweitert werden, so Staatsminister Roth. In der kommenden Woche fände zudem ein Runder Tisch mit der polnischen Regierung in Berlin statt, um über Anliegen polnisch-stämmiger Menschen in Deutschland und der deutschen Minderheit in Polen zu sprechen. Für 2017 habe der Bundestag zudem beschlossen, die Mittel für das deutsch-polnische Jugendwerk um eine Million Euro zu erhöhen.

 

Zum Abschluss des Tages fand auf Einladung von Außenminister Steinmeier am Abend ein Festempfang zu Ehren der polnisch-stämmigen Menschen sowie der Polinnen und Polen in Deutschland statt.

 

Quelle: Auswärtiges Amt

An beiden Veranstaltungen nahmen für unseren Verein der 1. Vorsitzende und die Kassenwartin, Peter und Anna Urgien, teil.

Deutsch-Polnische Kommunal-partnerschafts-konferenz

Empfang zu Ehren der polnisch-stämmigen Bürger und Polen in Deutschland

Foto-Quellen (oben): Auswärtiges Amt

Auswärtiges Amt Berlin - Außenansicht
Weltsaal - Photo: Köhler/phototek.net
Diskussionsrunde; Moderation C. Pieper
Steffen Möller

Mein Polen - meine Polen. Zugänge & Sichtweisen

Quelle: Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit

Der neue Flyer ist da ...

Großpolen - Arbeitsmarktinformationen

Die Woiwodschaft Großpolen (in der auch unsere Partnerstadt Sieraków liegt - Anm. d. R.) ist die zweitgrößte Woiwodschaft in Polen. Auf ihrem Territorium leben 3,47 Millionen Menschen. Das größte Siedlungsgebiet ist der Ballungsraum Posen (Poznań). Posen (Poznań) zählt etwa 550 000 Einwohner, was 16 % der Bevölkerung der Region entspricht. Großpolen hat innerhalb des Landes eine hohen Stellenwert sowohl hinsichtlich der Infrastruktur als auch der wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung, der gut aufgestellten Landwirtschaft sowie angesichts eines Höchstmaßes an Attraktivität für Investoren. Großpolen ist darüber hinaus ein wichtiger Bildungsstandort. Das Wissenschaftspotenzial der Region konzentriert sich in Posen (Poznań), wo sich 25 der 38 Hochschulen der Woiwodschaft Großpolen befinden.

Die Woiwodschaft Großpolen weist landesweit die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Die Arbeitslosenquote in Großpolen beträgt 7,6 % (Angaben von Ende April 2015). Die Erwerbsquote beläuft sich auf 57,4 %, die Erwerbstätigenquote auf 53,2 % und die Erwerbslosenquote laut polnischer Arbeitskräfteerhebung BAEL auf 7,2 %.

Die in Großpolen am höchsten entwickelten Branchen sind Industrie, darunter die Fahrzeugindustrie, Handel und Dienstleistungen, Verkehr sowie Hotel- und Gaststättengewerbe. Die größten Arbeitgeber nach Beschäftigungsniveau sind: Jeronimo MartinsPolska SA, Lidl Polska Sklepy Spożywcze Sp. z o.o. Sp. K., Grupa Eurocash SA, Grupa Muszkieterów, GK Enea SA, Volkswagen Poznań Sp. z o.o., Grupa Firm Farmutil, Grupa Raben, Philips Lighting Poland SA sowie Dino Polska SA.

Gegenwärtig sind in der Woiwodschaft über 7000 Unternehmen mit ausländischer Kapitalbeteiligung tätig, davon die meisten in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmabranche, dem Fahrzeugbau sowie dem Maschinen- und Anlagenbau, Logistik, aber auch in der Finanzbranche und dem Handel. Über 80 % des ausländischen Kapitals kommen aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Frankreich, Japan, Schweden, Spanien, den Niederlanden und Südafrika.

Der höchste Bedarf an Arbeitskräften besteht in den folgenden Berufsgruppen: Hilfskräfte im Bergbau, der Industrie, dem Baugewerbe/Bau und der Verkehrsbranche, Verkaufskräfte, Berufe in der Nahrungsmittelverarbeitung, Holzverarbeitung und Bekleidungsherstellung und verwandte handwerkliche Fachkräfte, Berufe im Bereich personenbezogener Dienstleistungen, Bau- und Ausbaufachkräfte sowie verwandte Berufe (ausgenommen Elektriker), Metallarbeiter, Mechaniker und verwandte Berufe sowie Fahrer von Fahrzeugen.

 

Quelle: EURES - Das Europäische Portal Zur Beruflichen Mobilität

Familie 500 plus

Seit dem 1. April 2016 können polnische Eltern und Erziehungsberechtigte für ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr eine finanzielle Unterstützung vom Staat in Anspruch nehmen. Unabhängig vom Einkommen kann eine Familie mit minderjährigen Kindern jeweils 500 Zloty (ca. 116 Euro) monatlich für das zweite und die weiteren Kinder erhalten. Dieses Förderprogramm »Familie 500 plus« ist die Einlösung des wichtigsten Wahlversprechens der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość – PiS).

 

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Leitbild des Deutsch-Polnischen-Jugendwerkes

Polnische Regie-Legende Andrzej Wajda ist tot

Er gilt als einer der größten Regisseure in der Geschichte des polnischen Kinos, schon seine ersten Filme wurden als Meisterwerke gefeiert. Nun ist Regisseur Andrzej Wajda im Alter von 90 Jahren gestorben.

 

Der polnische Theater- und Filmregisseur Andrzej Wajda ist tot. Der 90-Jährige starb am Sonntagabend. Das berichten polnische Medien und Wajdas Kollege Jacek Bromski. Wegen Lungenproblemen habe Wajda bereits mehrere Tage im Krankenhaus gelegen, sagte ein Freund der Familie der Nachrichtenagentur AFP.

 

Wajda gilt als einer der größten Regisseure in der Geschichte des polnischen Kinos und war Mitbegründer der polnischen Filmhochschule. Er hat insgesamt mehr als 60 Filme gedreht, 30 Theateraufführungen inszeniert und alle wichtigen Filmpreise erhalten - darunter im Jahr 2000 einen Ehren-Oscar. Zu den größten Werken des Regisseurs gehören "Das gelobte Land", "Danton" oder "Der Mann aus Marmor".

Geboren wurde Wajda in Suwalki in Nordostpolen. Er studierte an der Filmschule in Lodz. Bereits seine ersten Filme - "Eine Generation" (1955), "Der Kanal" (1957) und "Asche und Diamant" (1958) - gelten bis heute als Meisterwerke und Klassiker der "polnischen Filmschule". In diesen Filmen setzte sich der Regisseur mit der Kriegszeit und der Machtübernahme durch die Kommunisten nach 1945 auseinander.

Wajdas letztes Werk, "Nachbilder", ist Polens Beitrag im Oscar-Rennen um den besten ausländischen Film. Im März dieses Jahres sprach Wajda im Interview mit SPIEGEL ONLINE unter anderem über diesen Film und die Drangsalierungen der polnischen Regierung.

 

Quelle: Spiegel Online

Resolution des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft

Veröffentlicht auf der Homepage: Deutsches Polen Institut

Qualifikation für die Jugendarbeit

Die Jugendleiter/In-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber.

Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.

Vom 16. bis 21. Oktober dieses Jahres haben 3 Mitglieder des Vereins an einem einwöchigen Grundkurs zur Erlangung der 'Juleica' im Jugendgästehaus des Kreisjugendringes Stormarn in Lütjensee teilgenommen. Der Lehrgangsnachweis, eine Erste-Hilfe-Bescheinigung sowie ein amtliches Führungszeugnis sind die Voraussetzungen für die Ausstellung der Juleica, die eine Gültigkeit von drei Jahren hat. Für eine Verlängerung der Juleica ist die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung sowie an einem erneuten Erste-Hilfe-Kurs erforderlich.

25 Jahre Deutsch-Polnischer-Nachbarschaftsvertrag

Seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vor 25 Jahren haben sich die Beziehungen unserer beiden Länder so gut entwickelt wie nie zuvor in unserer Geschichte. Dies ist ein Schatz, den wir hüten und auch für die weitere Zukunft bewahren wollen. Zum Jubiläumsjahr sind zahlreiche Feierlichkeiten und Veranstaltungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene geplant. Das Auswärtige Amt hat Sondermittel bereitgestellt, damit sich die Zivilgesellschaft beider Länder mit eigenen Initiativen an den Feierlichkeiten beteiligen kann.

 

Die Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991 war ein unumschränkt positiver Wendepunkt der deutsch-polnischen Beziehungen. Nach einer leidvollen, durch Hass und deutsche Aggression gezeichneten Geschichte stellte der Warschauer Vertrag die Beziehungen 1970 auf eine neue Grundlage. Nach der Wiedervereinigung schlugen Deutschland und Polen mit dem Nachbarschaftsvertrag ein neues Kapitel ihrer Geschichte auf – eines, welches durch Versöhnung und umfassende Zusammenarbeit in allen Bereichen von Politik und Gesellschaft geprägt sein sollte.

 

25 Jahre später verbinden unsere beiden Länder freundschaftliche Beziehungen auf allen Ebenen. Grundpfeiler dieser Beziehungen sind zum einen gemeinsame Institutionen wie das Externer Link, öffnet in neuem FensterDeutsch-Polnische Jugendwerk sowie Kooperationsformate wie die Deutsch-Polnische Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit und das Deutsch-Polnische Forum, die im Rahmen des Nachbarschaftsvertrages eingerichtet wurden und über die Jahre ein tiefes, gegenseitiges Vertrauen geschaffen haben. Zum anderen verdanken wir diese historische Erfolgsgeschichte vielen einzelnen Polen und Deutschen, die aufeinander zugehen, gemeinsam Projekte entwickeln und sich für das jeweils andere Land begeistern.

 

2016 steht ganz im Zeichen des deutsch-polnischen Jubiläums. Das ganze Jahr werden Veranstaltungen und Projekte aus Politik und Zivilgesellschaft Gelegenheit geben, die vergangenen 25 Jahre gemeinsam zu würdigen. Wir wollen auch nach vorne blicken und über die zukünftige Ausgestaltung unserer Beziehungen und Lösungsansätze gemeinsamer Herausforderungen sprechen.

 

Quelle: Auswärtiges Amt

Lesen Sie >> hier<< den vollständigen Vertragstext!

Gedenken an Opfer

Wochenblatt Nr. 51 vom 16.12.2015

Informationen zur SEPA-Umstellung

Am 1. Februar 2014 ist es soweit: Die nationalen Zahlungsverfahren (Überweisungen, Lastschriften) werden durch das europaweit einheitliche SEPA-Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr ersetzt. Dabei wird die Kontonummer in die IBAN und die Bankleitzahl in die BIC umgewandelt.

 

Unser Verein wird erstmals zum 01.10.2014 das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren anwenden (Einzug des Vereinsbeitrages).

 

Für Mitglieder, die uns bereits eine Einzugsermächtigung erteilt haben und am Lastschriftverfahren teilnehmen, ändert sich nichts. Die Umstellung wird durch den Verein vorgenommen. Die von Ihnen bereits erteilte Einzugsermächtigung wird dabei als SEPA-Lastschriftmandat weitergenutzt.

 

Der Vereinsbeitrag wird jweils zum 01.10. jeden Jahres eingezogen.

 

In dem Verwendungszweck des Kontoauszuges werden wir Ihnen unsere Gläubiger-Identifikationsnummer und Ihre Mandatsreferenz mitteilen. Anhand dieser beiden Nummern erfolgt die eindeutige Zuordnung der Zahlung:

 

- Unsere Gläubiger-Identifikationsnummer lautet: DE95ZZZ00001266340

- Die Mandatsreferenz ist Ihre jeweilige Mitgliedsnummer

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Der Vorstand

gez. Peter Urgien

1. Vorsitzender

Polen trauert um Tadeusz Mazowiecki

Foto: Getty Images/ Time & Life Pictures

Tadeusz Mazowiecki, Polens erster frei gewählter Premier nach dem Ende des Kommunismus, ist tot. Seine Verdienste um den friedlichen Umbruch im Osten Europas sind nicht hoch genug einzuschätzen. Zu Hause musste er sich jahrzehntelang dafür rechtfertigen.

                                         Quelle:

Weihnachtspaket mit Herz - Aktion 2013

Rocknacht 2013

3. internationales Musikfestival in Sieraków

Vom 7. bis 9. Juni fand das 3. internationale Musikfestival in Sieraków statt ...

Aktueller Presseartikel

Ahrensburger/Bargteheider/Trittauer MARKT - Sonnabend, 27. April 2013

Der Artikel steht auch als PDF-Datei zur Verfügung ...

Hamburger Abendblatt - Stormarn - Sonnabend/Sonntag, 20./21. April 2013

Der Artikel steht auch als PDF-Datei zur Verfügung ...

Mitgliederversammlung 2013

Die Mitgliederversammlung 2013 fand am 8. Februar statt. Der Trittauer Markt informierte wie folgt darüber:

Weihnachtspaket mit Herz 2012

Die diesjährige Aktion "Weihnachtspaket mit Herz" ist ein riesiger Erfolg:

 

89 Pakete sind unserem Förderverein gespendet worden. Die Pakete sind am 30. November 2012 der Schuldirektorin der Grundschule Sieraków, Frau Jaskula, in Sieraków persönlich übergeben worden. Zusammen mit 15 weiteren Paketen, die aus dem Erlös des Standes auf dem Schönberger Weihnachtsmarkt beschafft werden konnten, stehen in diesem Jahr insgesamt 104 Pakete zur Verfügung, die Kindern aus bedürftigen Familien in Sieraków das Weihnachtsfest ein wenig verschönern sollen.

 

Allen Spenderinnen und Spendern sei hierfür recht herzlich gedankt !!!

Übergabe der Pakete am 30.11.2012 in der Schule in Sieraków

Krakau-Vortrag in der 'Alten Schule' in Schönberg

Reinhard Albers

In Vorbereitung auf die für den 1. bis 5. Mai 2013 geplante Studienreise nach Krakau findet am 18. November um 14:30 Uhr ein Vortrag in der ‚Alten Schule’ in Schönberg, Dorfstraße 24 statt, für die der Historiker und Fotojournalist Reinhard Albers aus Neumünster gewonnen werden konnte.

 

Reinhard Albers hat in Kiel, Brest (Frankreich) und Hamburg die Fächer Geschichte und Politologie studiert und 1984 an der Universität Hamburg sein Magisterexamen abgelegt. Seit 1985 betätigt er sich als freiberuflicher Fotojournalist. Spezialisiert hat sich Herr Albers u. a. auf professionelle Diavorträge und Digitalschauen, für die Top-Fotos in absoluter Spitzenqualität und stets aktuell zur Verfügung stehen. Allein für Polen kann er auf einen Bestand von mehr als 40.000 Fotos zurückgreifen. Aufgrund jahrzehntlanger Recherchen verfügt Herr Albers über profunde Hinter­grundinformati­onen zu ausgesuchten Themenschwerpunkten; gerade erst vor weni­gen Tagen ist er von einem längeren Krakau-Aufenthalt zurückgekehrt.


Alle Vereinsmitglieder und Krakau-Interessierten sind herzlich zu dem rund 90minütigen Vor­trag sowie einer anschließenden Kaffeetafel eingeladen.



Europäische Union erhält Friedensnobelpreis 2012

DPA

Oslo. Unterstützung für die europäische Idee in turbulenten Zeiten: Mitten in der Finanzkrise wird die EU mit dem Friedensnobelpreis 2012 ausgezeichnet. Das gab das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo bekannt. Komiteechef Thorbjørn Jagland begründete die Entscheidung damit, dass die Europäische Union über sechs Jahrzehnte entscheidend zur friedlichen Entwicklung in Europa beigetragen habe. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sprach von einer "großen Ehre". Die Entscheidung für die oft als Bürokratiemonster gescholtene EU stieß aber auch auf Kritik. In Norwegen stellten EU-skeptische Politiker die Jury infrage.

Das fünfköpfige Komitee hob in seiner Begründung die deutsch-französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg als herausragendes Ergebnis der europäischen Integration heraus. "Heute ist Krieg zwischen Deutschland und Frankreich undenkbar", hieß es.

Als weitere Leistungen der EU nannte Komiteechef Jagland die Förderung der demokratischen Entwicklung in den südeuropäischen Ländern und die Integration osteuropäischer Staaten nach dem Mauerfall 1989. "Dies ist ein historischer Preis sowohl in langfristiger wie in aktueller Perspektive", sagte Jagland.

Der Preis wird am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Oslo verliehen. Wer ihn für die Staatengemeinschaft entgegennimmt und was mit den umgerechnet 930 000 Euro Preisgeld geschehen soll, stand am Freitag noch nicht fest. Im Vorfeld waren auch die russische Menschenrechtsorganisation Memorial und deren Mitbegründerin Swetlana Gannuschkina (70) als mögliche Preisträger gehandelt worden.

Komiteechef Jagland sowie der Direktor des Nobelinstituts, Geir Lundestad, gelten seit mehreren Jahren als Verfechter der Vergabe an die EU. Die diesjährige Entscheidung sei einstimmig von allen fünf Mitgliedern des Komitees getragen worden, erklärte Jagland. Das Komitee ist nach einem Parteienproporz zusammengesetzt, der auch zwei EU-kritische Parteien berücksichtigt.

Trotzdem wurde nach der Bekanntgabe Kritik laut. Audun Lysbakken, Chef der normalerweise in der Jury vertretenen EU-kritischen Linkssozialisten, warf Jagland unfeine Methoden vor. "Hat Jagland im Komitee geputscht, während unsere Vertreterin krank war?" fragte der Parteichef im Onlinemedium aftenposten.no. Die Linkssozialistin in der Jury war wegen längerer Krankheit durch den nicht zur Partei gehörenden Bischof Gunnar Stålsett ersetzt worden.

Offen blieb in Oslo, warum der TV- und Rundfunksender NRK den Preisträger eine Stunde vorab verkünden konnte – das ist höchst ungewöhnlich. Spekulationen machten die Runde, dass möglicherweise Gegner der Entscheidung mit Insiderwissen dem Komiteechef den "Spaß verderben wollten". Bereits am Vorabend hatten sich Gerüchte verbreitet, dass der Nobelpreis diesmal an die EU gehen könnte.

"Der Preis ist eine wichtige Botschaft für Europa: dass die EU etwas sehr Wertvolles ist, dass wir sie zum Wohle der Europäer und der ganzen Welt pflegen sollten", sagte Kommissionspräsident Barroso in Brüssel. Ratspräsident Herman Van Rompuy bezeichnete die Verleihung als "unglaubliche Ehre" und "größtmögliche Anerkennung der tiefen politischen Motive, die hinter der Union stehen". Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), zeigte sich "sehr berührt und geehrt".

Die USA würdigten die "außergewöhnlichen Errungenschaften" der EU beim Frieden und der europäischen Einheit nach dem Zweiten Weltkrieg. "Wir sprechen von einer Region in der Welt, die zweimal in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Krieg versunken ist und die durch das Projekt Europäische Union demonstriert hat, dass die Beilegung von Differenzen auf politische Weise ein bei weitem besserer Weg ist als durch Krieg", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) freute sich über die "wunderbare Entscheidung". "Das ist Ansporn und Verpflichtung zugleich – auch für mich ganz persönlich", sagte sie in Berlin. Frankreichs Präsident François Hollande wollte den Preis ebenfalls als Auftrag verstanden wissen: "Diese Auszeichnung verpflichtet uns alle, den Weg zu einem Europa fortzusetzen, das noch vereinter, noch gerechter, noch stärker und noch friedensstiftender ist."

Altkanzler Helmut Kohl (CDU), der wegen seiner Verdienste um die Deutsche Einheit und Europa immer wieder selbst für den Preis vorgeschlagen worden war, erklärte über sein Büro: "Als Europäer haben wir heute allen Grund, stolz zu sein. Ich bin es." Der frühere EU-Kommissionspräsident Jacques Delors, einer der Architekten der europäischen Einigung, sprach von einem großen emotionalen Augenblick für sich persönlich.

Auch Israel gratulierte. "Der beispielhafte Erfolg der EU bei der Schaffung von Frieden nach zwei Weltkriegen ist eine Inspiration für die ganze Nationenfamilie", schrieb Außenamtssprecher Jigal Palmor in einer Mitteilung. Ungarn und Serbien schlossen sich den Glückwünschen an. Damit werde ein "Geist" honoriert, der es ermöglicht, dass die Europäer nach zwei Weltkriegen friedlich zusammenleben, sagte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban. Er hatte die EU in der Vergangenheit heftig kritisiert. Serbien strebt den EU-Beitritt an.

Die russische Aktivistin Gannuschkina von Memorial kritisierte die Entscheidung als Zeichen von "Impotenz". "Die Auszeichnung ist einer staatlichen bürokratischen Struktur zuerkannt worden", sagte sie enttäuscht. Russische Bürgerrechtler hatten sich große Hoffnungen auf den Preis gemacht – als Anerkennung für die von Präsident Wladimir Putin zunehmend geschwächte Zivilgesellschaft.

Nach dem Testament des Preisstifters Alfred Nobel (1833-1896) soll derjenige mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden, der im vorausgegangenen Jahr am meisten für den Frieden getan habe. Die Europäische Union bemüht sich seit Jahren auch außerhalb der eigenen Grenzen um die Verhinderung und Entschärfung von Konflikten.

2011 erhielten Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman den Preis für ihren Einsatz für die Rechte von Frauen. Ellen Johnson Sirleaf aus Liberia ist die erste demokratisch gewählte Präsidentin in Afrika, die Bürgerrechtlerin Gbowee hat sich ebenfalls in Liberia für die politische Beteiligung von Frauen eingesetzt. Tawakkul Karman hat im Jemen für Frauenrechte und Demokratie gekämpft.

2009 ging die Auszeichnung an US-Präsident Barack Obama. In der Vergangenheit wurden auch Bürgerrechtler wie Martin Luther King (1964) oder Religionsvertreter geehrt, darunter die Ordensschwester Mutter Teresa (1979) und das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, der Dalai Lama (1989). Die ersten Preisträger überhaupt waren der Gründer des Roten Kreuzes, Henri Dunant (1828-1910), und der französische Humanist und Politiker Frédéric Passy (1822-1912).

Zu den preisgekrönten Organisationen zählen das UN-Kinderhilfswerk UNICEF (1965), Amnesty International (1977), "Ärzte ohne Grenzen" (1999) und die Vereinten Nationen (2001, zusammen mit dem damaligen Generalsekretär Kofi Annan).

                                                                                  (abendblatt.de/dpa)

Jugendfreizeit 2012

Die diesjährige Jugendfreizeit fand vom 23. - 30. Juni auf dem Kornbodengelände der Familie Peter Müller-Krumwiede in Schönberg statt. 12 Mädchen, 8 Jungen und 3 Betreuer bzw. Betreuerinnen verbrachten eine abwechslungsreiche und interessante Zeit in Schönberg. Untergebracht waren die Gäste in Großraumzelten des Deutschen Roten Kreuzes. Für die Verpflegung sorgten zahlreiche Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins, so dass es den jungen Gästen an nichts mangelte - außer vielleicht an etwas Sonne ... Die machte sich in der Tat etwas rar, Wind und Regen hingegen waren stetige Wegbegleiter. Dennoch war die Stimmung bei Gästen und Gastgebern die ganze Woche über gut. Nachdem die Kinder sich am ersten Tag ihres Aufenthaltes auf dem Zeltplatz eingewöhnt hatten, wurde eine Fotowand mit Porträtfotos aller Kinder und Betreuer angefertigt. Die Kinder konnten sich sodann ein eigenes T-Shirt färben und selbstgefertigte Postkarten an ihre Familien in Polen schicken.

Am Montag stand eine Fahrt in das Tropenaquarium Hagenbeck mit seinen zahlreichen Aktraktionen auf dem Programm. Der Dienstag stand den jungen Gästen zur freien Verfügung und wurde mit vielen sportlichen Aktivitäten und Spielen auf dem Zeltplatz sinnvoll genutzt. Als beonseres Highlight stand ein Mittagessen im 'Landgasthof Stamer' in Schönberg auf dem Programm, dass von der Inhaberin Maren Stamer gesponsert wurde. Hierfür sagen wir ein herzliches Dankeschön. Am Mittwoch unternahmen die Gäste einen Ausflug an die Ostsee. Ziel war der Weißenhäuser-Strand. Das Wetter machte auch an diesem Tag nur einen kurzen Strandaufenthalt möglich, den Rest des Tages verbrachte man - zur Freude der Kinder - im Indoorpark 'Abenteuer Dschungelland'. Neben einem 'verbotenen Tempel', Goldwaschen, Terrarien, 'Otterland', 'Grabkammer' und Kletterwand, stand insebesondere der Hochseilgarten bei den Kindern - und nicht nur den Kindern - hoch im Kurs. Die Zeit verging wie im Flug, Kinder und Erwachsene hatten eine Menge Spaß. Donnertag ist Hanspark-Tag. Das war in den vorgangegangenen 14 Ferienfreizeiten bereits so, und sollte auch in diesem Jahr nicht anders sein. Der Hansapark hat eine magische Anziehungskraft auf die Kinder und ist sicherlich ein Erlebnis, das sie nicht so schnell vergessen werden. Das Wetter tat an diesem Tag sein übriges, so dass die Kinder rund um glücklich ins Zeltlager zurückkehrten. Den Freitagnachmittag verbrachten die Kinder und Betreuer zusammen mit Schönberger Kindern am `StrandSchönberg`. Auf Einladung von Sandra Spalt fand auf dem privaten Beachvolleyballfeld in der Dorfstraße in Schönberg ein Volley- und Völkerballturnier statt, dass allen sichtlich Freude bereitet hat. Für die Einladung und die großzügige Bewirtung der Kinder mit Getränken sagen wir Frau Spalt ein herzliches Dankeschön. Der Freitag stand im Zeichen eines Grillabends, zu dem der Förderverein neben den polnischen Gästen seine Vereinsmitglieder und alle Förderer und Unterstützer der Ferienfreizeit  eingeladen hatte. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Peter Urgien, einem Dankeschön im Namen der polnischen Kinder durch den Betreuer Tomasz Frak und einem Grußwort des Schönberger Bürgermeisters Karl-Heinz Piper, der für jedes Kind ein kleines Präsent mitgebracht hatte, ging man zum gemütlichen Teil über. Bei leckerem Essen und vielen anregenden und interessanten Gesprächen saß man - bei erstaunlich gutem Wetter - bis in den späten Abend zusammen. Die Kinder nutzten die Zeit nochmals für spotliche und spielerische Aktivitäten auf dem Zeltplatz. Erst spät kehrte Ruhe in den Zelten ein ... Nach einem reichhaltigen Frühstück und dem Vorbereiten des Reiseproviants hieß es am Samstagmorgen Abschied nehmen. Mit der einen oder anderen Träne im Auge der Gäste und Gastgeber begaben sich die polnischen Kinder mit ihren Betreuern auf den Rückweg in ihre Heimat ...

Fotos der Ferienfreizeit finden Sie hier ...

... sagen wir allen Vereinsmitgliedern, Förderern und Freunden sowie Firmen, die durch Ihre tatkräftige Unterstützung sowie Geld- und Sachspenden diese Jugendfreizeit möglich gemacht haben. Ein besonderes Dankeschön gilt der Familie Peter Müller-Krumwiede für die Nutzung des Kornbodengeländes.

Erinnerungskultur - Geschichtsprodukte

Standpunkte, Ziele und Grenzen historisch-politischer Bildung in Polen und Deutschland

 

Vom 6. bis zum 12. August 2012 und vom 10. bis zum 16. November 2012 bieten das Museum des Warschauer Aufstandes und Jugend bewegt Europa e.V. in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk das Seminar „Geschichtsprodukte? Standpunkte, Ziele und Grenzen historisch-politischer Bildung in Polen und Deutschland" an. Eingeladen sind Multiplikatoren der deutsch-polnischen Jugendbildung.

Inwiefern beeinflusst Geschichte unsere Wahrnehmung von uns selbst und unseren Nachbarn? Sind historische Erfahrungen bei deutsch-polnischen Jugendbegegnungen (noch) präsent? Warum thematisieren wir als Pädagogen historische Fragen auf Jugendbegegnungen und Seminaren? Wollen wir „Produkte" der Geschichte sein oder wollen wir sie „produzieren"? Welche Methoden können zur Bearbeitung solcher Themen hilfreich sein?

Das Seminar richtet sich an Multiplikatoren, die interkulturelle, historische oder auch andere Jugendprojekte durchführen. In begründeten Fällen können auch Multiplikatoren der Erwachsenenbildung bzw. Lehrkräfte aufgenommen werden. Die deutsch-polnischen Partnerorganisationen werden gern gesehen.

Die Multiplikatoren aus Polen und Deutschland treffen sich auf einem zweiteiligen Seminar, jeweils in Stettin/Berlin und Warschau. Gemeinsam sollen Aspekte der historischen Sozialisation in Familien beleuchtet und verschiedene Orte der historisch-politischen Bildung besucht und analysiert werden. Experten der schulischen und außerschulischen Bildung stehen den Teilnehmern zur Diskussion zur Verfügung. Während des Seminars werden wir der Frage nachgehen, was wir über die verschiedenen historischen Prägungen in den Familien, Schulen und außerschulischen Einrichtungen wissen müssen, um die Verhaltensweisen von Teilnehmern der Jugendbegegnungen etc. besser verstehen zu können. Dies wird durch die Vorträge, den Besuch der erinnerungskulturellen Institutionen in Polen und Deutschland sowie die Erprobung praktischer Methoden geschehen. Darüber hinaus werden die Seminarteilnehmer an der Entstehung methodischer Arbeitsmaterialien mitwirken, die anschließend anderen Multiplikatoren der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden.

 

Für unseren Förderverein wir der 1. Vorsitzende, Herr Peter Urgien, an dieser Fortbildungsveranstaltung teilnehmen.

 

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Deutsch-polnische Begegnung in Zusammenarbeit mit der Akademie Sankelmark

Akademiezentrum Sankelmark

Mehrzweckhalle statt Präsidialpalais

 

Vom 20. bis 22.04.2012 fand in der Akademie Sankelmark bei Flensburg ein Workshop statt, der sich unter dem Titel "Mehrzweckhalle statt Präsidialpalais" mit dem Thema "Deutsch-polnische kommunale Partnerschaften in der Praxis" befasste. 50 Tagungsteilnehmer und Referenten waren teilweise aus Warszawa, Krakow, Szczecin, Sopot (PL) sowie Berlin, Potsdam, Salzhausen, Mühlheim/Ruhr, Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinbek (D) und Grasten (DK) angereist. Als Referenten standen u. a. Marek Bruno-Kaminski (Mitarbeiter im Büro für internationale Zusammenarbeit der Kanzlei des Stadtpräsidenten von Krakau), Stepahn Erb (Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks), Karoline Gil (Mitarbeiterin der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Berlin), Dr. Mieczyslaw Janowski (ehem. Stadtpräsident von Rzeszow, Senator der Republik Polen und Mitglied des Europäischen Parlaments), Agata Lorkowka (Kunsthistorikerin), Johannes Petersen (ehem. Kreispräsident des Kreises Schleswig-Flensburg), Jan Sekta (Historiker) und Janusz Tycner (Journalist für deutschsprachige Medien, u. a. DIE ZEIT) zur Verfügung. Für unseren Förderverein nahm der 1. Vorsitzende, Herr Peter Urgien, an der Tagung teil.

Akademiezentrum Sankelmark

 

Nach einem Grußwort von Herrn Wojciech Pomianowski (Auswärtiges Amt) führten Herr Dr. Christian Pletzing (Direktor der Akademie Sankelmark) und Frau Agata Lorkowska (Berlin), die auch die gesamte Veranstaltung moderierte, in die Themen ein, die die Teilnehmer die nächsten drei Tage beschäftigen sollten:

 

  • Deutsch-polnische Kommunalpartnerschaften vor den Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts
  • Wie bewahrt man das Engagement? Stolpersteine und Probleme in der Partnerschaftsarbeit
  • Who is who? Und wer macht was? Kommunalstrukturen in Deutschland und Polen und ihre Auswirkungen auf Partnerschaften
  • Am Geld soll´s nicht scheitern: Zur Finanzierung deutsch-polnischer Partnerschaftsprojekte
  • Neue Ideen für deutsch-polnische Partnerschaften - eine Präsentations- und Dikussionsrunde
  • Kreis Schleswig-Flensburg - Stadt und Kreis Pisz
  • Die Kooperation der Feuerwehren Opole und Mühlheim an der Ruhr
  • Krakauer Haus in Nürnberg und Nürnbergerhaus in Krakau
  • Deutsch-polnische Jugendzusammenarbeit in Kommunalpartnerschaften
  • "Pakete der Solidarität". Ein Film von Lew Hohmann (Deutschland 2011)
  • Ich übersetze hier nur - über die Rolle der ÜbersetzerInnen
  • Können Deutsche und Polen Vorreiter im Aufbau des europäischen Hauses werden?
Akademiezentrum Sankelmark

Über 600 Partnerschaften gibt es nach Angaben des Auswärtigen Amtes mittlerweile zwischen deutschen und polnischen Kommunen.Viele von Ihnen haben ihre festen Traditionen. Manche kämpfen aber auch mit Schwierigkeiten (ca. 33 %) oder bestehen eigentlich nur noch auf dem Papier (ca. 33 %). In dem Workshop ist man daher einigen grundsätzlichen, aber auch ganz praktischen Fragen nachgegangen. Neben den gut vorbereiteten Vorträgen gab es viel Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausche. Schnell wurde klar, es gibt weder Patentrezepte noch einen Königsweg. Jede Partnerschaft und jeder Partner ist anders, hat seine Eigenheiten und Besonderheiten, die berücksichtigt werden wollen. Alle haben aber die Erfahrung gemacht, dass funktionierende und gelebte Partnerschaften von den handelnden Personen abhängen. Daher ist es wichtig, rechtzeitig junge Menschen einzubinden und für eine langfristige Mitarbeit zu gewinnen. Nicht zuletzt auch die angespannte Haushaltslage vieler Kommunen erschwert zur Zeit die Realisierung interessanter Projekte. Hier gilt es, neue Finanzierzungsmöglichkeiten zu erschließen.

 

Alles in allem eine interessante Veranstaltung, die Dank der finanziellen Unterstützung durch das Bundesministerium des Innern simultan übersetzt werden konnte. Jeder Teilnehmer muss nun schauen, was er aus der Veranstaltung mitnehmen und vor Ort umsetzen kann. Eine wiederholenswerte Veranstaltung, die von der ACADEMIA BALTICA iniziiert wurde.

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